Chef der Radeberger-Gruppe prognostiziert Marktbereinigung |
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Ulrich Kallmeyer, in einem Gespräch mit der Tageszeitung WELT. Die Finanzkrise wird in der nahen Zukunft etliche Brauereien in Schwierigkeiten bringen, dabei werden wohl viele Brauereien keinen geeigneten Käufer finden. Kallmeyer befürchtet, dass 25 bis 50 Prozent der Brauereien vom Markt verschwinden. Dies werde aber nicht schaden, da aufgrund des Absatzrückganges erhebliche Überkapazitäten bestehen. Die Anlagen der meisten Brauereien seien nur zu etwa 70 Prozent ausgelastet. Besonders das Gastronomiegeschäft wird weiter zurückgehen. Im Gegenzug steigen zwar die Hausverkäufe, davon profitieren aber vor allem die Billigbiere. Damit der eigene Konzern nicht zu den Verlieren gehört, plant man für die Zukunft weitere Übernahme, man sei mit potenzielle Kandidaten bereits im Gespräch, so Kallmeyer weiter. Dabei habe man keine Eile, das Geld sei vorhanden und in der nächsten Zeit ist mit sinkenden Übernahmepreisen zu rechnen. |
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