Hasseröder Brauerei GmbH

1872 wurde in Wernigerode im Harz, Ortsteil Hasserode, die Bierbrauerei „Zum Auerhahn“ gegründet - ein Markenzeichen war geboren. Am 1. Oktober 1882 übernahm Ernst Schreyer die Brauerei und führte das flüssige Gold mit dem erstklassigen Wasser des Harzes zu einer ersten Blüte. 1896 wurde die Brauerei in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und zur Jahrhundertwende wurden bereits 25.000 hl Bier produziert.

Hasseröder war schon vor der Wiedervereinigung Deutschlands eine überaus anerkannte und von der Bevölkerung sehr geschätzte Biermarke mit einem hohen Qualitätsanspruch in der Harzregion. Gleich nach der Wende wurde 1991 der ehemalige VEB-Betrieb von der damaligen Gilde-Brauerei AG, Hannover, übernommen. Sehr gezielte und effektive Investitionen zum Beispiel in Technik, Vertrieb, Marketing und ein großes Engagement in der Stadt und der Region haben letztendlich dazu geführt, dass das Bier mit dem Auerhahn als Markenzeichen einen in der deutschen Brauindustrie einzigartigen und kometenhaften Aufstieg verzeichnen konnte.

2003 wurde die Gilde-Brauerei AG – und damit auch Hasseröder – vom belgischen Interbrew-Konzern gekauft, der sich im Jahr 2004 mit dem brasilianischen Brauunternehmen AmBev zusammenschloss. Es entstand InBev, der vom Absatzvolumen her größte Braukonzern der Welt. Deutschland ist ein wichtiger Markt für das globale Unternehmen und Hasseröder eine der Stürmer-Marken im Portfolio.

1995 fiel der Spatenstich für den Neubau im Gewerbegebiet Nord-West in Wernigerode, denn der Standort in der Innenstadt war zu klein geworden für die erfolgreich wachsende Brauerei. 1997 war der komplette Umzug mit Technik und Verwaltung vollzogen. Den Autofahrern, die die B6n an der Ausfahrt Wernigerode-Nord verlassen und weiter Richtung Wernigerode fahren, bietet sich ein imposantes Bild, wenn die Brauerei zum ersten Mal im Blickfeld auftaucht. Die moderne Industriearchitektur passt sich hervorragend der Harzer Umgebung an. Auf dem über 120.000 Quadratmeter großen Betriebsgelände wurden alle Gebäude und Wege gemäß der Produktionsabläufe gebaut und vom ersten Tag an bei der Planung sowie bei der späteren Umsetzung auch auf Ressourcen-Schonung, Umweltschutz und Arbeitssicherheit größten Wert gelegt.

Die Abläufe in den Brau-, Abfüllungs- und logistischen Prozessen sind daher optimal aufeinander abgestimmt und gelten selbst im internationalen Maßstab als vorbildlich für die Brauereibranche. Mit dem rasanten Absatzwachstum von Hasseröder in den letzten Jahren muss auch immer wieder die Technik Stand halten. Die Brauerei ist nach wie vor eine der modernsten Braustätten in Europa. Ein hoher zweistelliger Millionenbetrag wurde bisher auf dem neuen Betriebsgelände in Maschinen und Anlagenteile investiert. Damit trägt das Unternehmen zur Standortsicherung bei. Die Anlagen laufen gerade in den Spitzenmonaten von April bis September auf Hochtouren. Im 4-Schichtsystem von Sonntag 22 Uhr bis Samstag 22 Uhr wird in der Brauerei gearbeitet. An Spitzentagen verkehren alleine bis zu 160 LKW auf dem Gelände der Brauerei.

Während der vergangenen zehn Jahre wurden auf dem Areal der Hasseröder Brauerei rund 25 Millionen Hektoliter Bier produziert. Würde man die typischen Hasseröder-Halbliter-Flaschen dicht nebeneinander aufstellen, so könnte damit siebeneinhalb Mal der Äquator mit einer Länge von 40.000 Kilometern umrundet werden. Jahr für Jahr stieg nach der Wende die Absatzentwicklung von Hasseröder an. Und dieser Erfolgstrend hält nach wie vor an: Im Jahr 2006 konnte die Marke einen Absatzvolumen von 2,42 Millionen Hektolitern erzielen, das ist ein Plus von über 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Eine herausragende Leistung vor dem Hintergrund eines seit Jahren rückläufigen deutschen Biermarktes.

Anschrift

  • Hasseröder Brauerei

  • GmbH

  • Auerhahnring 1

  • 38855 Wernigerode

  • Deutschland

Kontakt

  • 03943 - 936 0
  • 03943 - 936 160
  • www.hasseröder.de

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