Dinkelacker-Schwaben Bräu GmbH & Co. KG
Der Grundstein für den heutigen Erfolg der Brauereien Dinkelacker und Schwaben Bräu wurde bereits Ende des 19. Jahrhunderts gelegt: Im Jahre 1878 gründete Robert Leicht in der Vaihinger Gaststätte "Zum Ochsen" die Bier-Brauerei Robert Leicht. Zehn Jahre später eröffnete Kommerzienrat Carl Dinkelacker in der Tübinger Straße die Brauerei Dinkelacker.
Im Blickpunkt der Öffentlichkeit stand die Brauerei im Jahre 1891: Als erstes Bier in Deutschland wurde Schwaben Bräu "motorisiert" ausgeliefert. Pioniergeist in Sachen Produkt-Innovation bewies auch Carl Dinkelacker. Er war es, der um die Jahrhundertwende als erster in Stuttgart ein Bier nach Pilsener Rezeptur braute.
1971 übernahm Dinkelacker die alteingesessene Stuttgarter Brauerei Wulle, die 1861 von Ernst Wulle gegründet wurde. Mit dem Erwerb der bekannten Weißbierbrauerei Sanwald, im Jahr 1977, konnte man die Produktpalette um einige spritzige Weizenbiersorten erweitern. 1982 kam das naturtrübe Kellerpils aus dem Heilbronner Hause Cluss unter das Dinkelacker-Dach. Über "Familien-Zuwachs" freute sich auch Schwaben Bräu: Anfang der 80er Jahre ging Sigel Klosterbräu aus Metzingen an die Brauerei in Stuttgart-Vaihingen.
Ein absolutes Novum erlebte die Braubranche im Jahr 1994 mit der Inbetriebnahme der Dinkelacker-Schwaben Bräu Logistik (DSL): Erstmals führten zwei im Wettbewerb stehende Brauereien Lager und Versand über ein gemeinsames, nach modernsten technischen Gesichtspunkten konzipiertes Logistikzentrum. Im Jahr 1996 haben sich die beiden Stuttgarter Traditionsbrauereien Dinkelacker und Schwaben Bräu zusammengeschlossen, um die Zukunft in einem immer härter werdenden Wettbewerb zu meistern. Von Oktober 2004 bis einschließlich Dezember 2006 war die Brauerei aufgrund des Verkaufes der Anteile in den Konzernverbund der Unternehmensgruppe Interbrew eingegliedert worden.
Anschrift
Dinkelacker-Schwaben Bräu
GmbH & Co. KG
Tübinger Strasse 46
70178 Stuttgart
Deutschland
Kontakt
- 0711 - 64810
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