TU Wien testet Messgenauigkeit von Atemalkohol-Messgeräten

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Bier ist lecker. So weit so richtig. Aber Bier ist auch ein alkoholisches Getränk. Jeder Biertrinker sollte sich der Folgen des Alkoholgenusses bewusst sein. Wer Bier trinkt, kennt die stimulierende Wirkung und weiß, dass Wahrnehmung und Reaktionsfähigkeit nachlassen. Logischerweise sinkt dadurch auch die Fähigkeit ein Fahrzeug sicher zu führen.

Nun ist Bier nicht gleich Bier und auch jeder Biertrinker verarbeitet den Alkohol anders. Bleibt also die Frage, ab wann man nicht mehr in sein Auto oder auf sein Fahrrad steigen sollte. Der Gesetzgeber gibt hier eine klare Linie vor: Die Promillegrenze in Deutschland liegt bei 0,5‰. Spätestens bei einer Blutalkoholkonzentration über diesem Wert liegt eine Ordnungswidrigkeit vor. Bei einem höheren Blutalkoholspiegel, muss mit rechtlichen Konsequenzen rechnen. Der Blutalkoholspiegel wird dabei über den Alkoholgehalt im Atem der Person ermittelt.

Leider sagt einem der Körper vorher nicht, welche Promillewert er mit dem letzten Bier erreicht hat. Sich auf sein Gefühl zu verlassen, ist auch kein guter Gedanke. Besser ist die Nutzung technischer Hilfsmittel, so genannter Alkoholtester. Doch sind deren Messwerte verlässlich?

Studie der TU Wien bestätigt Messgenauigkeit

Dieser Frage hat sich die TU Wien angenommen und die Messgenauigkeit von Atemalkoholtestgeräten untersucht. Denn natürlich gibt es mittlerweile Alkoholtestgeräte, die sich an private Anwender richten. Die gute Nachricht: Ja, die getesteten Geräte können mit ihrer Messgenauigkeit durchaus überzeugen.

Im Rahmen der von der TU Wien durchgeführten Wissenschaftsstudie konnten die ACE Atemalkoholtestgeräte mit Messgenauigkeiten von 98 bis 99 Prozent überzeugen. Damit spielt ein Großteil der getesteten Geräte in Bezug auf die Messgenauigkeit in der gleichen Liga wie die Polizei-Geräte der Hersteller Dräger und EnviteC. Die Geräte bieten einen verlässlichen Richtwert zum Grad der Alkoholisierung – egal ob am Abend vor der Heimfahrt oder am nächsten Morgen zur Bestimmung des Restalkohols.

Prof. Erwin Rosenberg von der TU Wien hat untersucht, wie genau Alkoholtester für den privaten Gebrauch messen:

Auftraggeber der Studie ist die ACE Handels- und Entwicklungs GmbH, die die Messgenauigkeit ihrer Geräte untersucht haben wollte. Zum Vergleich wurde ein Gerät der Firma Dräger hinzugezogen. In der Studie wurden die Atemalkohol-Konzentrationen gemessen, die den folgenden fünf Blutalkohol-Konzentrationen (BAK) entsprechen: 0.00 ‰ BAK, 0.10 ‰ BAK, 0.25 ‰ BAK, 0.40 ‰ BAK und 0.60 ‰ BAK. Für jedes Instrument wurden zehn unabhängige Messungen auf jedem der Konzentrationslevel durchgeführt. Diese Messungen wurden in Hinblick auf ihre Richtigkeit und Präzision statistisch ausgewertet.

Testsieger: ACE II Basic

Testsieger der Studie wurde das Gerät ACE II Basic mit einer Messgenauigkeit von 99 Prozent. Auch die weiteren Geräte des Herstellers liefern zum Teil Messgenauigkeiten weit jenseits der 90-Prozent-Marke. Das Vergleichsgerät, der Dräger Alkotest 3000 kommt mit einer Messgenauigkeit von 98,9 Prozent nah an den Testsieger heran. Jedoch ist das Gerät mindestens doppelt so teuer.

Zuletzt noch ein Tipp: Wer getrunken hat, sollte kein Risiko eingehen. Weder für sich, noch für die weiteren Verkehrsteilnehmer. Also am besten: Don´t drink and drive. Damit fahrt ihr immer sicher.